BEGIN:VCALENDAR VERSION:2.0 PRODID:-//Historical Network Research - ECPv4.6.15//NONSGML v1.0//EN CALSCALE:GREGORIAN METHOD:PUBLISH X-WR-CALNAME:Historical Network Research X-ORIGINAL-URL:http://historicalnetworkresearch.org X-WR-CALDESC:Events for Historical Network Research BEGIN:VEVENT DTSTART;VALUE=DATE:20180913 DTEND;VALUE=DATE:20180916 DTSTAMP:20180521T204653 CREATED:20180316T162248Z LAST-MODIFIED:20180317T120316Z UID:69487-1536796800-1537055999@historicalnetworkresearch.org SUMMARY:Knotenpunkte - Universitätssammlungen und ihre Netzwerke - Mainz DESCRIPTION:via Estelle Bunout: \nFrom: Vera Hierholzer \nDate: 14.02.2018\nSubject: CFP: Knotenpunkte – Universitätssammlungen und ihre\nNetzwerke – Mainz 02/18\n———————————————————————— \nJohannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU)\nGesellschaft für Universitätssammlungen e.V. (GfU)\n14.02.2018\, Mainz\, Johannes Gutenberg-Universität\nDeadline: 22.03.2018 \nKnotenpunkte – Universitätssammlungen und ihre Netzwerke\n10. Sammlungstagung\, 13. – 15. September 2018\n– Call for papers – \nUniversitätssammlungen bildeten sich im 18. Jahrhundert als “zentrale\nBegegnungsorte” (Dominik Collet) heraus\, an denen Akademiker und\nAmateure\, Text- und Dingwissen\, alte und neue Welt miteinander in\nBeziehung traten. Die Sammlungen öffneten die Universitäten für neue\nAkteursgruppen sowie für neue Formen und Praktiken des Wissens. \nBis heute bilden universitäre Sammlungen keine abgeschlossenen Räume\,\nsondern versammeln Menschen genauso wie Objekte und fungieren weiterhin\nals “contact zone” (James Clifford). Sie sind vielfach quer zu\nDisziplinen und Institutionen miteinander sowie mit außeruniversitären\nFeldern verflochten – schon allein durch die Biographien ihrer Objekte.\nÜber die verschlungenen Wege\, auf denen die Sammlungsbestände häufig an\ndie Universitäten gelangten\, ihre wechselnden Nutzungen und ihre\nVerbindungen zu verschiedenen Akteuren wie Urheberinnen\, Sammlerinnen\,\nfrüheren Besitzer*innen\, Forschenden und Studierenden bilden sie\nKnotenpunkte ausgedehnter Netzwerke. Die Perspektiven auf ihre Objekte\nsind dabei immer wieder unterschiedlich\, je nach Blickwinkel erhalten\ndiese andere Bedeutungszuschreibungen und Verwendungszusammenhänge. \nDie diesjährige Sammlungstagung\, die die Johannes Gutenberg-Universität\nMainz (JGU) gemeinsam mit der Gesellschaft für Universitätssammlungen\n(GfU) vom 13. bis 15. September 2018 ausrichtet\, will die\nBeziehungsnetze der Sammlungen und die unterschiedlichen Perspektiven\nauf ihre Objekte in den Blick nehmen. Es soll ausgelotet werden\, welches\nPotential sich daraus für Kooperationen mit anderen Fächern\, mit inner-\nund außeruniversitären Partnern\, auf regionaler\, nationaler und\ninternationaler Ebene ergibt. \nAnhand von theoretisch-reflektierenden Beiträgen\, die mit\nPraxisbeispielen verbunden sein können\, werden die Chancen und der\nErtrag sammlungsbezogener Kooperationen in den Blick genommen. Wie\nwerden Sammlungen zu aktiven “Begegnungsorten”\, wie finden sich Partner?\nWelche Motivation\, Zielsetzung und Bedeutung hat die Aktivierung der\nNetzwerke rund um die Objekte? Welche Irritationen verursachen die\nBegegnungen? Welche neuen Perspektiven auf die Objekte ergeben sich? Wie\nwirkt sich die konkrete Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern\nauf objektbezogene Erkenntnisprozesse aus\, wie auf die Weiterentwicklung\nvon Sammlungen und das Selbstverständnis des eigenen Arbeitsfeldes? Es\nsoll aber auch kritisch nach den Grenzen und Problemen in Kooperationen\ngefragt werden. Welche Kommunikationshürden bestehen\, woran scheitern\nProjekte? Was kann zu ihrem Gelingen beitragen? \nFolgende Themenfelder und Fragestellungen sollen einbezogen werden: \n– Interdisziplinäre Zusammenarbeit (Lehr- und Forschungsprojekte\,\ninsbes. Verbindung von Geistes- und Naturwissenschaften)\n– Inneruniversitäre Kooperationen (Einbettung in inneruniversitäre\nProjekte und Organisati-onsstrukturen)\n– Zusammenarbeit mit Expert*innen aus der Praxis (z.B. mit\nRestauratoren\, Handwerkern…)\n– Internationale Zusammenarbeit (insbes. in Lehre und Forschung\, bei\nAusstellungen)\n– Objektzirkulation (Leihgabe\, Tausch und Abgabe von Objekten\,\nZusammenführung/Trennung von Beständen\, sammlungsübergreifende\nZusammenarbeit)\n– Digitale Netzwerke (sammlungsübergreifende Objektdatenbanken\,\nvirtuelle Ausstellungen…)\n– Provenienzforschungsnetzwerke (Formen der Zusammenarbeit bei Sensiblen\nObjekten)\n– Kooperation mit außeruniversitären Partnern (Museen\, Schulen\, Vereine\,\nBürger*innen…\, integrative und partizipative Projekte)\n– Kooperation “quergedacht” (ungewöhnliche Netzwerke und Kooperationen) \nDiese Themenfelder sollen in Einzelvorträgen (ca.30 Minuten zzgl. 15\nMinuten Diskussion) im Plenum behandelt werden und Gegenstand von\nzeitgleich zueinander angebotenen\, vertiefenden Workshops sein. Die\nWorkshops\, die einen zentralen Programmpunkt der Tagung darstellen\,\nwerden jeweils durch kleinere Impuls-Referate (max. 10 Minuten)\neingeleitet\, denen eine gemeinsame Diskussion\, eine praktische Erprobung\nvon Methoden\, die Erarbeitung von Leitlinien für die Praxis\nunterschiedlicher Formen der Kooperation o.Ä. folgt. Geplant ist zudem\nein Poster-Slam\, bei dem in sehr knapper Form\, ausgehend von einem\nzusammenfassenden Poster\, aktuelle Projekte mit Bezug zum Tagungsthema\npräsentiert werden; ergänzend werden die Poster in einer Ausstellung\ngezeigt. \nWir freuen uns über Vorschläge für alle drei Formate – d.h. für längere\nEinzelvorträge\, Impuls-Referate im Rahmen der Workshops oder Beiträge\nzum Poster-Slam. Sehr willkommen sind auch Ideenskizzen mit Vorschlägen\nfür einen gesamten Workshop mit Referentinnen zu den genannten\nThemenfeldern. Wichtig ist uns dabei ein Ansatz\, der die Teilnehmerinnen\ndes Workshops aktiv einbezieht. Die Beschäftigung an einer Universität\nist keine Voraussetzung\, Beiträge aus der Perspektive der Partner*innen\nvon Universitätssammlungen oder zu vergleichbaren Erfahrungsfeldern\nbegrüßen wir – gerade angesichts des Tagungsthemas – sehr! \nBitte senden Sie uns bis zum 21. März 2018 unter sammlungen@uni-mainz.de\nein kurzes Abstract (max. 2.500 Zeichen) zu\, aus dem das Thema und die\nFragestellung sowie die Zielsetzung und Methodenwahl (bei einem\nWorkshop) hervorgeht. Zusätzlich bitten wir um einen knappen CV zu den\njeweiligen Referent*innen. \nFür Nachfragen stehen wir sehr gerne zur Verfügung! \n————————————————————————\nSammlungskoordination der Johannes Gutenberg-Universität Mainz\nUniversitätsbibliothek\, Jakob Welder-Weg 6\n55128 Mainz \nsammlungen@uni-mainz.de \nHomepage \nURL zur Zitation dieses Beitrages\n \n————————————————————————\nH-Soz-Kult übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit\, Vollständigkeit\noder Aktualität der von unseren Nutzern beigetragenen Inhalte. 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